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Gehirn schrumpft vor Ausbruch der Alzheimer Erkrankung

Bereits lange bevor die Alzheimer-Krankheit erste Symptome zeigt, kann festgestellt werden, wer möglicherweise bald daran erkrankt. Selbst wenn sich noch gar keine Symptome zeigen, weist das Gehirn offenbar schon verräterische Anzeichen einer beginnenden Alzheimer-Erkrankung auf. Das entdeckten Wissenschaftler, als sie Patienten über Jahre hinweg begleiteten.

Eine Studie der Harvard Medical School fand heraus, dass gewisse Hirnareale schon vor Ausbruch der Krankheit regelrecht zu schrumpfen beginnen. In den Studien machte man MRT-Aufnahmen von den Gehirnen der Studienteilnehmer. Dabei zeigte sich, dass jene Personen häufiger an Alzheimer erkrankten, bei denen bestimmte Hirnregionen kleiner waren. Waren die Regionen besonders groß, erkrankten die Teilnehmer nicht.

Menschen mit den dünnsten Gehirnstrukturen bildeten die Krankheit zudem deutlich schneller aus als die anderen Studienteilnehmer. „Beim Vergleich der Daten aus Chicago und Boston zeigen sich sehr ähnliche Ergebnisse“, sagte Leyla de Toledo-Morrell von der Rush University. Die MRT-Messungen könnten ihr zufolge ein wichtiger Indikator dafür werden zu identifizieren, wer ein Risiko für Alzheimer trage.

Durch die neuen Erkenntnisse wird nun eine frühzeitige Alzheimer-Diagnostik erleichtert. So kann eine neuroprotektive Therapie schon vor Auftreten der ersten Symptome begonnen werden.

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