ob_start_detected
News via RSS-FeedFolgt uns auf TwitterFolgt uns auf Facebook

Viele Menschen sind meist unglücklicher, als sie zugeben

Man sagt der Job des Psychologen ist heute einer der krisensichersten Jobs überhaupt. Zurecht? Was geht heute in vielen Menschen wohl vor? Allem Anschein nach Dinge, von denen wir nicht einmal annähernd etwas ahnen!  In einer neuen Studie der Stanford University in Kalifornien wurde zum Beispiel herausgefunden, dass die Menschen oft denken, dass es Freunden, Verwandten und Bekannten besser geht als ihnen selbst absolut auf dem Holzweg mit dieser Vermutung sind.

Ein Faktor für dieses Phänomen der „emotionalen Ignoranz“ sei, dass man andere Menschen oft in Gesellschaft erlebe. Dort neigten sie aber dazu, ihre Sorgen zu vergessen oder sie zu unterdrücken. Es gilt heute als  fast schon selbstverständlich unangemessen, seine Ängste offen zu zeigen. Über die Studie berichtet die Zeitschrift „Psychologie heute“.

Sind Sie zufrieden mit Ihrem Alltag?

  • Nicht wirklich! (57%, 4 Votes)
  • Ja, absolut! (43%, 3 Votes)

Total Voters: 7

350 Studierende wurden in einem Versuch befragt, wie glücklich sie selbst sind und wie glücklich sie wohl andere Leute einschätzen würden. Bei den Beispielen ging es um die typischen Merkmale bzw. Zuständen wie Depressionen, Einsamkeit, Traurigkeit und Überforderung. Dabei kam heraus, dass beispielsweise 52 Prozent glauben, dass ihre Freunde depressiv sind. Für sich selber gaben das aber 78 Prozent der Leute an. Sie gingen also oft fälschlicherweise davon aus, dass es den anderen besser geht.

Forscher sehen diese falsche Wahrnehmung fremder Gefühle auch als Erklärung dafür, weshalb Menschen an Filmen, Literatur oder den Pleiten von Prominenten interessiert sind. In der Fiktion gelinge es im Gegensatz zur Realität zu erkennen, dass im Leben schreckliche Dinge passieren können und negative Gefühle normal sind. Dies tröste und helfe, das eigene Leid einzuordnen, berichtet die Zeitschrift.

Leave your comment

Your Name: (required)

E-Mail: (required)

Website: (not required)

Message: (required)

Send comment