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Deutsche Staatsschulden: Zwei Billionen Euro Wert durchbrochen

Eine Meisterleistung der deutschen Nullpeiler Politik trägt nun so langsam mehr und mehr ihre Früchte. Wurde in den letzten Monaten doch die Genesung der Wirtschaft und der Schulden gepredigt von denen komischerweise fast kein Bürger etwas spürte, so kommen nun einige weitere Zahlen ans Tageslicht.

540 Milliarden Euro waren es umgerechnet noch 1990, doch sind die Staatsschulden im vergangenem Jahr auf 2,08 Billionen Euro gestiegen. Mit anderen Worten bedeutet dies ein Plus von 319 Milliarden Euro. 241 Milliarden Euro wurden dabei zur Stabilisierung der Finanzmärkte eingesetzt.

Ist es nicht lustig zu sehen und zu lesen und vor allem spüren zu dürfen, wie viele Schulden wir haben bei welchen wir wenn es jedoch um das verschulden an sich geht, keinerlei Mitsprache hatten? Mit anderen Worten… wem schuldet das Volk etwas? Haben Sie einen Schuldschein oder einen Vertrag unterzeichnet der Sie zum Schuldner macht? Ich jedenfalls nicht! Wurden Sie von einer Partei oder der Regierung um Erlaubnis bzw. gefragt wenn es um Ausgaben von Steuerbudgets ging? Im Ernst, wir lassen uns von diesem Staat mit bald der Hälfte des hart verdienten Einkommens berauben und haben kein Mitspracherecht an der Verschleuderung dieser Gelder und bekommen am Ende zu hören dass wir alle verschuldet seien? Ein Witz!!!

Damit ist die deutsche Schuldenstandsquote, das heißt die Größe der Staatsschulden im Vergleich zum BIP, auf 83,2 Prozent gestiegen. 60 Prozent sind der Zielwert, der durch die Europäische Union vorgegeben wird. Natürlich und wie so oft folgten nun wieder die typischen abgedroschenen Sprüche vom Grund zum Handeln. Das Bundeskabinett hat nun beschlossen, die Neuverschuldung dieses Jahr auf maximal 2,5 Prozent zu drücken. Bis 2014 soll das Haushaltsdefizit auf maximal 0,5 Prozent sinken und es so erstmals seit Langem einen ausgeglichener Staatshaushalt geben.

Wer dieses Märchen weiter glaubt und weiter mitspielen möchte, sollte besser weiter schlafen.

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One comment

  • Oktober 16, 2011 6:33 pmPosted 5 years ago
    Walter Seidl

    Sehr trefflich dieser Kommentar!
    Wenn wir den R.Schirm da unten installiert haben und die Banken und Privaten ihr Geld abziehen können – WENN!
    Dann steht des Steuerzahlers Geld am Abgrund und wenn die GRIECHEN (was sie müssen) die Drachme wieder nehmen – ist zumindest die Hälfte des R.Schirms weg.
    Unsere Staatsverschuldung steigt dadurch auf 2.4 Billionen – mindestens (WENN es denn so kommt!)
    Da so etwas zu machen, ist Verantwortungslos – aber es hat eben den Sinn, die Gelder der Banken und Privaten – heimzuholen.
    Diese 10 Jahre EURO haben dann die Gesammtverschuldung vervierfacht.
    Bravo Berlin!
    Da dann Sprüche zu klopfen:
    Mehr Arbeitsplätze geschafft, mehr Umsatz gemacht zu haben, ist erbärmlich.
    Die Wahrheit ist ja jetzt schon, daß die Teuerung stark anstieg, die Löhne, oder gar Renten, kaum angestiegen sind.
    Aber das hat ja alles SINN, denn:
    nur eine starke Erhöhung der Inflation rettet die BRD noch vor derm PLEITE machen!

    Antworten

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